Fred Raymond

Künstlerportrait und Werkverzeichnis

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1928 gab es weitere Erfolge im Stil der damals beliebten Nonsensschlager: Ich reiß mir eine Wimper aus und stech dich damit tot und Ich steh mit Ruth gut. In diesen Jahren trug das Medium Film zur weiteren Popularität Fred Raymonds bei, denn ab 1926 konnte er jährlich einen seiner neuesten Schlager als Filmtitel etablieren. Der ersten Verfilmung 1926 von "Ich hab mein Herz in Heidelberg verloren" sollten mehrfach wiederholte Verfilmungen seiner bedeutendsten Bühnenwerke folgen.


Ende der zwanziger Jahre wurde der Tango sehr beliebt. Fred Raymond schrieb In einer kleinen Konditorei, ein Tango-Lied. Diese kleine Konditorei hat es wirklich gegeben, am Kurfürstendamm in Berlin, wohin Fred Raymond unterdessen übersiedelt war. Das war 1928. Ein Jahr später hatte die Musikalische Komödie 'Die Jungfrau von Avalion' im Juni im Central-Theater in Dresden Premiere. Der Erfolg des "Kleinen-Konditorei-Tangos" veranlasste die Autoren den Ti­tel des Lustspiels zu ändern. Aus der 'Jungfrau von Avallon' wurde 'In einer kleinen Konditorei'. Mit dem populären Tango als Schluss nummer kam es am 30. November 1929 am Hamburger Schil­lertheater zu einer weiteren "Uraufführung. Noch im gleichen Jahr wurde in München um diesen Schlager einer der ersten (noch nachsynchronisierten) Ton­filme gebaut.


Ab 1930 widmete sich Fred Raymond ganz dem neuen Medium, dem Tonfilm. Und wieder persifliert er (mit den Co-Textern Charles Amberg und Luigi Bernauer) den Zeitgeist mit leichter Hand und meint 1930: Mein Bruder macht im Ton­film die Geräusche.


1932 wendete er sich wieder der Kom­position für die Bühne zu, zunächst dem Singspiel 'Der Königsleutnant' (nach Karl Gutzkow).







Biographie